Potenzial durch englischsprachige Kindergärten in Deutschland

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Englischsprachige Kindergärten in Deutschland können den Jüngsten Türen öffnen:

  • zu interessanten Berufen
  • anderen Kulturen und
  • den Herzen derjenigen Menschen, die ebenfalls Englisch als Mutter- oder Zweitsprache beherrschen

Diese wird zwar in jeder deutschen Schule vermittelt, jedoch halten das die meisten Experten für zu spät.

Der Hintergrund: Kinder lernen gerade im Vorschulalter eine Fremdsprache sehr schnell und unkompliziert, das Sprachzentrum ist aufnahmefähig wie nie wieder im späteren Leben.

Potenzial durch englischsprachige Kindergärten in Deutschland

Das Potenzial von Sprachkompetenz für Europa wird durch das Europäische Parlament sehr hoch eingeschätzt. An Englisch kommen wir alle nicht vorbei, eigentlich soll jeder europäische Schüler sogar mindestens zwei Fremdsprachen lernen.

Jedoch beginnt in den Schulen der Unterricht erst in der zweiten bis dritten Klasse, also für acht- bis neunjährige Schüler.

Es gibt Ausnahmen: Malta, Luxemburg und Norwegen beginnen in der ersten Klasse, Spanien und das deutschsprachige Belgien haben den Sprachunterricht in die Kindergärten integriert und lassen Dreijährige eine Fremdsprache – in der Regel Englisch – erlernen. Die verwöhnten Briten hingegen, deren Sprache alle anderen Europäer zu erlernen haben, stellen ihre Schüler erst mit elf Jahren vor die Wahl, ob sie Deutsch, Französisch oder Spanisch lernen wollen.

In deutschen Bundesländern ist der Sprachunterricht an den Schulen nicht durchweg einheitlich geregelt, die Regel ist die dritte Klasse, Hessen und NRW beginnen in der ersten Klasse mit Englisch (in Hessen fakultativ).

Expertenauffassungen zu Englisch im Kindergarten

Englischsprachige Kindergärten in Deutschland, die es in jeder größeren Stadt gibt z.B. www.maxandmary.de in Bonn, halten Experten wie der Kölner Professor Dr. Andreas Rohde für unabdingbar, es müsse sie praktisch überall geben.

„Sprachen nicht im Unterricht, sondern in alltäglichen Situationen zu lernen, findet Andreas Rohde am effizientesten.“

Professor Rohde hat die Didaktik in englischsprachigen Kindergärten untersucht. Er konstatierte den großen Vorteil von Alltags-Englisch im Kindergarten, das die Kinder beim Frühstück und beim Spiel sprechen, wobei sie unbewusst, ohne Scheu und ungesteuert mit der Sprache umgehen. Der Unterschied zur Schule mit ihrem Leistungszwang sei gigantisch, so Prof. Dr. Rohde, von der Aufnahmefähigkeit des Sprachzentrums einmal ganz abgesehen.

Englisch spielend lernenDiese sei längst durch Beispiele von Kindern belegt, die in Mischehen zweisprachig aufwachsen. Jedoch solle man englischsprachige Kindergärten in Deutschland ausbauen, von denen es bislang etwa 700 gibt (Suche für Bilinguale Kindergärten). Hier sprechen zwei Erzieherinnen auf Deutsch und Englisch mit den Kindern, ein Vorteil, der sich später im Leben nie wieder aufholen lasse.

„spielerisch werden die besten Ergebnisse erzielt“

Kinder die ungezwungen und spielerisch an eine neue Sprache herangeführt werden erzielen die besten Ergebnisse bei der Erlernung dieser.

Das Göthe Institut hat hierzu Material und Downloads in Form von Büchern, Broschüren und Mappen online gestellt, welche interessierte Einrichtungen benutzen können.

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